Berufsorientierung begegnet jungen Menschen heute oft sehr früh – und häufig sehr abstrakt. Jobtitel, Ausbildungsnamen, Anforderungen. Oft bleibt die zentrale Frage offen: Was passt eigentlich zu mir?

Mit dem EDEKA Frischemobil haben wir in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung geleistet. Viele von Ihnen haben es begleitet – und wissen, wie wertvoll die direkten Begegnungen waren. Das Frischemobil geht in den wohlverdienten Ruhestand – nicht nur, weil es technisch nicht mehr zuverlässig einsetzbar ist, sondern auch, weil sich unser Verständnis von moderner Berufsorientierung weiterentwickelt hat. Unsere zentrale Erkenntnis: Informationen allein reichen nicht aus. Jugendliche brauchen Orientierung, die bei ihnen selbst ansetzt. Sie müssen erleben, wo ihre Stärken liegen – und wie diese im Arbeitsalltag tatsächlich gebraucht werden.

Berufsorientierung, die wirklich ankommt: Weil Jugendliche sich selbst wiederfinden – nicht nur Jobtitel. So sprechen Sie mit Jugendlichen auf Augenhöhe und nicht gegen Vorurteile an.

Hier setzt der neue Showroom der EDEKA Südwest an. Über mehrere interaktive Stationen erleben Schülerinnen und Schüler typische Alltagssituationen aus der EDEKA-Job Welt. Dabei werden Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamfähigkeit, Flexibilität oder Eigenverantwortung sichtbar – ganz ohne Theorie.

Am Ende werden diese Eindrücke zu einem persönlichen Stärkenprofil zusammengeführt. Unsere Ausbildungsberufe sind dafür im Hintergrund geclustert, sodass deutlich wird, welche Wege im Unternehmen zu den jeweiligen Stärken passen können. Es entsteht ein klareres Bild, warum der Einzelhandel – und EDEKA – zu ihnen passen könnte.

Durch den Stärkenansatz kommen Sie schneller in passende Gespräche mit potenziellen Nachwuchskräften.

Aktuell befinden wir uns in der frühen Projektphase. Wir haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie ein solches Format aussehen muss, damit es sowohl für Schulen als auch für Märkte sinnvoll einsetzbar ist. Wichtig war uns dabei vor allem eines: Der Showroom soll keinen zusätzlichen Aufwand für Sie im Markt bedeuten. Er kommt vorbereitet, wird begleitet und fügt sich flexibel in den Marktalltag ein – ob im Rahmen eines Aktionstags, einer Schulkooperation oder einer gezielten Ausbildungsmaßnahme.

Jugendliche erleben Ihren Markt nicht als abstrakten Arbeitgeber, sondern als einen Ort, an dem ihre individuellen Stärken gefragt sind. Ihr Markt bleibt im Kopf – als sympathischer, zeitgemäßer Ausbildungsbetrieb.

In den nächsten Schritten werden wir das Konzept weiter konkretisieren und die ersten Stationen ausarbeiten. Gleichzeitig ist der Showroom nicht nur Raum für Berufsorientierung bieten, sondern er wird ein Multiuse Ansatz verfolgen. Freuen Sie sich auf einen Raum, in dem sich Menschen Entwickeln und begegnen:

  • Berufsorientierung und Job-Erkundung für Azubis und Professionals
  • Seminarraum für individuelle und praxisbezogene Inhouse Inhalte
  • Offenes Seminarangebot in Regionen mit schlechter Anbindung an Seminarräume
  • Raum für ihre Kunden- oder Mitarbeiterevents

Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie hier im Blogtagebuch auf dem Laufenden.